Es gibt sicherlich viele Arten den Tag zu beginnen. Mit Beginnen meine ich den Augenblick, wenn wir unsere Augen aufschlagen. Die Welt des Traumes verlassen und in die irdische Welt hinein blinzeln. Dieser klitzekleine Zwischenmoment der Orientierung. Das Ankommen im Tag. In meinem Tag.

Wie wir aufwachen und was wir mit den ersten Minuten unseres irdischen Daseins anstellen, ist entscheidend. Es ist eine stille Zeit. Vielleicht die intimste Zeit des Tages. Die Welt wartet geduldig draußen vor der Tür. Ich bin ganz für mich. Der Moment ist gekommen. Ich schwinge mich für den Tag ein. Sitze auf der Schaukel. Vor und zurück und wieder zurück und vor.

Mit jedem Schwung schwinge ich höher. Entscheide aktiv, in welcher Frequenz ich den Tag gestalten möchte. Was für Gefühle möchte ich heute leben? Freude, Liebe, Bereitschaft oder eher Wut, Stolz oder Angst? Welchen Modus wähle ich? Den Schöpfer- oder den Überlebensmodus?

All dies kann ich auf meiner Zauberschaukel entscheiden. Es mag wundersam klingen. Magisch. Und das ist es auch. Ich bin der Zauberer meines Tages. Der Gestalter. Der Taktgeber.

Let´s treat us well. Sei gut zu Dir und Deiner Morgenzeit. Nutze die Stille. Schwinge bewusst in den Tag.