Es gibt Zeiten, da segeln wir hart am Wind. Mit dem Segel fest in der Hand. Den Kurs klar vor Augen, die Richtung bestimmend. Dann gibt es Zeiten, in denen der Wind aus allen Seiten bläst. Ruckartig, mit plötzlichen Wechseln. Es rüttelt und wackelt. Bricht über uns herein.
Um nicht zu kentern, müssen wir die Segel einholen. Eventuell sogar den Mast abnehmen. Unser Boot „floaten“ lassen. Sich den Gezeiten überlassen. Genau das fällt uns oft so schwer, da es bedeutet, die Kontrolle abzugeben. Sich auf unbestimmten Kurs zu befinden. Nicht zu wissen, wohin der Wind uns treibt. Teilweise ohne Rettungsanker.
„Floaten“ müssen wir erst lernen. Geübter sind wir im Kontrollieren, im Szenarien entwickeln und Optionen ausloten. „Floating“ ist genau das Gegenteil. Es bedeutet, Kontrolle abzugeben. In uns und unsere Fähigkeiten zu vertrauen. Mit dem, was kommt, umgehen zu können. Es ist eine Entdeckungsreise auf hoher See. Lässt uns Routen fahren, die wir selbst nicht eingeschlagen hätten. Es bläst der Wind der Veränderung. Des Wachstums. Des Abenteuers.
Let´s Treat Us Well. Sei Gut zu Dir. Beobachte die Winde. Erkenne, wenn es Zeit ist, die Segel loszulassen. Dann mach Dich bereit für Deine Abenteuerreise.
