Es war doch alles so einfach. Damals. Als die Tagesschau um 20.00 Uhr uns noch das Weltgeschehen vermittelte. Ergänzt durch unsere tägliche Zeitungslektüre, morgens beim Frühstücksbrötchen. Da ging es höchstens um die Frage: Bild-Leser oder nicht. Als es uns leicht fiel, Position zu beziehen. Aus einer Selbstverständlichkeit heraus. Fakten eindeutig schienen. Wir darauf trainiert waren, Stellung zu beziehen, Dinge einzuordnen und zu bewerten. Wir uns an unserer Haltung „anlehnen“ konnten.
Heute erscheinen die Dinge komplexer, undurchsichtiger. Ob im Weltgeschehen, in unserem Umfeld oder für uns persönlich. Die klaren Linien scheinen aufgeweicht, kaum noch erkennbar. Wie verhalten wir uns in diesem luftleeren Raum in der Suche nach Bodenhaftung? Oft nach alten Mustern. Wir bewerten. Versuchen unsere Meinung zu verteidigen, andere zu überzeugen, um Bestätigung und Sicherheit zu finden. Im Zeitalter der sozialen Medien, mit enormem „digitalem“ Lärm. Fronten entstehen, die die Gewaltspirale höher drehen lassen.
Doch eins ist klar: Das Leben ist kein Fußball Spiel! Auch wenn wir es häufig wie eins behandeln. Es geht nicht ums Gewinnen, Besiegen, Verlieren, für oder gegen etwas oder jemanden zu sein. Es geht um Bodenhaftung in uns selbst. Um unsere innere Haltung. Und schließlich um Frieden. In uns selbst und mit unseren Mitmenschen. Als eine Weltfamilie.
Let´s Treat Us Well. Sei Gut zu Dir. Sei Dein Beobachter und nicht Dein Richter. Bei Dir und Deinen Mitmenschen.
