Manchmal ist der Kopf eine Rennstrecke. Wenn Informationen und Gedanken sich ein Rennen liefern. Hin und her springen. Vor und zurück. Die Konzentration auf eine Sache uns schwer fällt.  Wir zwischendurch doch nochmal schnell in unsere emails schauen, die Social Media Kanäle checken oder eine WhatsApp an einen Freund zu senden. Das Ergebnis ist klar. Unser Kopf ist ständig in Bewegung. Rattert und raucht. Bis die Sicherungen durchbrennen.

Doch selbst wenn es nicht zum Kurzschluss kommt, hat das Rattern im Kopf Konsequenzen. Uns fehlen wichtige Impulse, die wir nur in der Ruhe finden. Ein ähnliches Phänomen können wir bei unseren Kindern beobachten. Erst, wenn die Langeweile einsetzt, entsteht Kreativität. Eine Vollbeschäftigung im Kopf lässt keinen Platz hierfür. Probiert es mal aus – schaut Euch ein Blatt an und findet Worte, um es zu beschreiben. Einmal im Ruhe- und einmal im „Ratter-Modus“. Das Ergebnis ist erstaunlich. Im Ruhemodus finden wir mühelos viele beschreibende Wörter. Wir können auf unsere Fantasie und Kreativität zugreifen. Im Stress-Modus ist der Ausdruck begrenzt. Häufig auf ein oder zwei Wörter. Diese Vorgänge sind wissenschaftlich erklärbar.

Was sie uns aber aufzeigen, ist vor allem eines: Wie viel großartiger, kreativer und produktiver könnten wir sein, wenn wir die Rennstrecke in unserem Kopf schließen würden? Wenn wir uns erlauben würden, zur Ruhe zu kommen. Stille in unserem Kopf einziehen könnte. Unser Geist weit werden würde. Raum entstehen könnte für neue Ideen, Gedanken und Möglichkeiten. Dann wären wir Schöpfer unseres Lebens.  

Let´s treat us well. Sei gut zu Dir. Buche Dir Zeiten der Stille. Für Deine Schöpfung. Jeden Tag.