Es gibt diese Tage. An denen man nicht stolz, wie ein Adler durch die Lüfte gleitet, sondern mit hängenden Flügeln auf dem Boden strandet. Wenn Einem aus dem Nichts heraus die Eloquenz verloren geht und die Zweifel Überhand nehmen. Wenn man sich am liebsten in die hinterste Höhle verkriechen und nicht mehr herauskommen möchte.

Diese Tage kennt wahrscheinlich jeder. Aber was tun in diesen speziellen Momenten? Mit Freude und Glück können wir in der Regel umgehen. Da fällt es uns leicht, positiv zu sein, an uns und das Gute zu glauben. Zu tanzen und zu singen. Das sind die „leichten“ Lebensmomente. An Krisenbewältigungsstrategien, guten Ratschlägen und Lebensweisheiten fehlt es uns wahrlich nicht. Vielleicht aber an einer gewissen Ehrlichkeit. Mit uns selbst. Denn genauso wie wir Glück und Fülle leben möchten, brauchen wir Raum, um uns schlecht fühlen zu können und zu dürfen. Es ist einfach ein weiteres Zimmer, das genauso gelebt werden möchte, wie das Sonnenzimmer. Die Frage ist, wie wir damit umgehen. Halten wir es geschlossen und ignorieren es, oder entscheiden wir uns aktiv, den Raum zu betreten und uns Zeit zu nehmen? Zum Fühlen, Durchleben und Verarbeiten.   

Denn warum neben Feiertagen nicht auch die „Hängenden Flügel“ Tage einrichten? Das sind dann Tage, an denen wir unsere Flügel stutzen und uns wieder auf Hochglanz polieren können. Je nach Bruchlandung dauern diese Tage mal kürzer und mal länger. Die gute Nachricht aber: sie gehen vorbei! Alles ist endlich. Die guten und die schlechten Zeiten. Und das sollten wir bei letzteren Tagen niemals vergessen. ES GEHT VORBEI. Versprochen.

Let´s Treat us Well. Sei Gut zu Dir. Ganz besonders an den schwereren Tagen. Hier benötigt es eine Extraportion Selbstpflege und Liebe.