Viele von uns spüren den Wind der Veränderung, der momentan um uns herum weht. Für manche ist es eine leichte Brise, die wir sanft auf unserer Haut spüren. Für Andere wiederum fühlt es sich an wie ein Sturm, der an Haut und Haaren zerrt. Er wirbelt alles auf, bringt durcheinander, und verklärt die Sicht.

In diesen Momenten sehnen wir uns oft nach klarer Sicht, nach einer Eingebung, einem Weg, der sich uns offenbart. Wir richten den Blick in die Ferne, suchen mit den Augen am Horizont nach dem Leuchtturm, der uns den Weg weist. In Sturmzeiten ist die Sicht aber verklärt. Wir können nicht weit sehen. Müssen uns völlig auf unsere Intuition und Gefühl verlassen. Vorsichtig unsere Schritte setzen. Einen Schritt vor den nächsten. Innehalten. Reinspüren. Wie fühlt sich dieser Schritt an? Kann ich den nächsten Schritt in dieselbe Richtung setzen, oder sollte ich lieber ein Stück nach rechts oder links manövrieren? Es mag sich mühsam anfühlen. Die Kunst ist aber, die einzelnen Schritte in Leichtigkeit zu gehen. Nicht einzusinken in dem aufgewühlten Boden. Immer bereit, den Weg anzupassen, je nachdem wie die Windrichtung ändert. Und das tut sie häufig in diesen stürmischen Zeiten.

Das setzt zwei Dinge voraus: erstens eine gewisse Beharrlichkeit. Egal wie ungemütlich es auch sein mag, wir gehen weiter unsere Schritte – einem nach dem anderen. Achten sorgfältig darauf, wo wir unseren Fuß hinsetzen. Zweitens, vertrauen auf uns und das Leben. Oder wie man so schön sagt: Die Seele kennt den Weg. Irgendwann, wenn wir genug Schritte gegangen sind, gelangen wir zum Leuchtturm. Wir schauen auf und sehen das Licht. Erkennen unseren Weg. Haben Klarheit, freie Sicht. Stehen wieder auf festen Boden.

Let´s Treat us Well. Sei Gut zu Dir. Verliere nicht den Mut in diesen stürmischen Zeiten. Vertraue Dir und Deiner Intuition.