Wir kennen sie alle – die Phasen, in denen wir vor Energie sprühen, den Wunsch nach sozialen Kontakten und Unternehmungen mit Freunden haben. Wir einfach mittendrin sind im Trubel und hieraus unsere Kraft ziehen. Dann gibt es die Phasen an denen es genau umgekehrt zu sein scheint. Wir lieber mit uns allein sind, die Stille benötigen, den Rückzug.
Manchmal sind wir schnell mit dem Wort „Depression“. Insbesondere in den kalten Monaten, in denen wir von „Winterdepression“ sprechen. Sicherlich kommt das vor. Wir sollten dies aber nicht mit Tiefgründigkeit verwechseln. Tiefgründigkeit mag nach außen ähnliche „Symptome“ zeigen. Rückzug, Müdigkeit, vielleicht sogar eine gewisse Melancholie. Es ist aber vor allem eins: Heilung. Wir durchschreiten diese Phasen, wenn wir heilen möchten. Wenn wir Zeit benötigen, in Ruhe uns „zu durchfühlen“, Gedanken schweifen zu lassen, zu träumen. Einfach mit uns zu SEIN. Die sogenannten dunklen Wintertage sind somit hell; die Nebeltage wiederum schirmen uns von der Außenwelt ab. Geben uns Zeit und Raum für unsere Innenschau. Es ist daher eine wunderbare Zeit für uns, wenn sich der Nebel über das Land legt.
Wir können unsere Winterschuhe anziehen und durch die Stille wandern, unseren eigenen Schritten lauschen, dem Knistern im Kamin zuschauen, eine Kerze anzünden oder in schöner Musik versinken. Es sind all diese kleinen „Nettigkeiten“, die unsere ganz persönlichen Wunder ermöglichen.
Let´s Treat us Well. Sei Gut zu Dir. Nutze die Phasen der Tiefgründigkeit und erlaube Dir zu heilen.
